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Februar 2007

Heroldsberg, Rainer Hack

Schüco International KG führt neues Auftragsmanagement- und Informationssystem im Technologie-Zentrum ein

Das Schüco-Technologie-Zentrum in Bielefeld ist weltweit eines der leistungsfähigsten Prüfzentren für Fenster-, Fassaden- und Solartechnik und steht stellvertretend für die hohe Qualität, Langlebigkeit und Sicherheit aller Schüco-Produkte. Hier wird schon im Vorfeld der offiziellen Institutsprüfung sichergestellt, dass alle Neuentwicklungen die aktuell gültigen Normen erfüllen und den hohen Qualitätsansprüchen von Schüco entsprechen. 

Auf den Schüco-Fassadenprüfständen werden mehrgeschossige Fassaden-Elemente unter extremen Belastungen - bis hin zur Orkan- oder Erdbebensimulation - getestet. Die durch das Technologie-Zentrum geprüfte Schüco-Systemsicherheit hilft Architekten und Planern, aus individuellen Entwurfs- und Konstruktionsideen abgesicherte und genehmigungsfähige Lösungen zu realisieren. 

Technologische Kompetenz ist jedoch nur eine Seite, Planung und Durchführung von Prüfungen die andere. Zur Optimierung der Prozesse im Technologie-Zentrum wurde ein neues umfassendes Auftragsmanagement- und Informationssystem eingeführt. Neben der Auftragssteuerung von Dienstleistungen für Kunden und Entwicklungsabteilungen wurde gleichzeitig eine Termin- und Ressourcenplanung sowie eine Messmittelverwaltung integriert. 

Die Erfassung von Prüfanfragen wurde unternehmensweit für alle Entwicklungs- und Konstruktionsbereiche auf eine einheitliche Web-Plattform umgestellt. Im Technologie-Zentrum werden die Anfragen über ein WEB-Interface in das Auftragsmanagement- und Informationssystem importiert und über die Termin- und Ressourcenplanung verwaltet. 

Über Schnittstellen zum Leitsystem SAP werden den Anwendern automatisch die benötigten Stammdaten (z.B. von Kunden oder Artikeln) zur Verfügung gestellt. Für die Kennzahlenstatistik wurden die Altaufträge aus dem Vorgängersystem importiert. 

Für dacore waren die Entscheidungskriterien neben der fachlichen Kompetenz vor allem die Realisierung von prozessorientierten Anforderungen an die Softwareapplikation und die automatisierte und nachhaltige Dokumentation aller Aktivitäten entsprechend den Anforderungen nach DIN EN ISO/IEC 17025. 

Der Realisierungszeitraum betrug ca. elf Monate und beinhaltete neben den Entwicklungsarbeiten auch die Erstellung einer Softwareanforderungsspezifikation (Lastenheft). In den nächsten Ausbaustufen werden weitere Funktionen integriert. 

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